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24 Jan, 2020

Danke Ingrid und Petra!

Am 10. Januar war es soweit. Petra und ich traten unsere dritte Reise nach Italien an. Eigentlich war gar nicht geplant, jetzt schon wieder dorthin zu fahren, aber was soll ich sagen, wenn Du einmal dort warst ist es einfach so: Du kommst wieder, und das so schnell wie eben möglich…

Also hieß es Freitag morgen um 3.30 Uhr raus aus den Federn und ab zum Flughafen. Freitag gegen Mittag kamen wir in Atripalda an und unser erster Weg führte uns natürlich ins Canile. Wir wurden von allen sehr herzlich begrüßt. Von Mensch & Tier.

Petra’s erster Weg führte zu Penny, die schließlich in einer Woche bei ihr einziehen sollte. Mein erster Weg führte zu Life, deren Schicksal ich schon verfolgte und mich nicht mehr los ließ. Aber letztendlich waren wir bei allen Hunden einmal „hallo“ sagen und wie immer verging die Zeit im Flug.

Am späten Nachmittag und am Abend hatten Andrea & Giovanni mal wieder ein super „Reise-Programm“ zusammen gestellt, wir haben fantastisch gegessen und sind irgendwann ziemlich müde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag waren wir pünktlich um 8 im Canile und haben fotografiert, gefilmt, sind Gassi gegangen und haben Streicheleinheiten verteilt. Wie immer möchten wir daran appellieren, dass uns ganz besonders unsere Senioren am Herzen liegen. Teils Hunde die schon ihr Leben lang im Canile sitzen. Es wäre so schön, wenn sie auf ihre alten Tage noch ein warmes Plätzchen finden würden.

Es gibt natürlich auch ein paar Kritikpunkte.
Nei der täglichen Arbeit im Canile kommt halt leider die Fellpflege oft zu kurz, hier ist durchaus „anpacken“ angesagt.
Am Nachmittag fuhren wir zu Alfonso und seiner Frau, zum Projekt U.N.A.
Wahnsinn, was dieses Ehepaar alleine für die Hunde auf die Beine gestellt hat! Alfonso hat mit handwerklichem Geschick und seine Frau mit „Liebe zum Detail“ ein kleines Paradies erschaffen – wenn man diesen Ausdruck denn für ein Tierheim nutzen kann. Es ist und bleibt natürlich ein Tierheim – für die Hunde 24 Stunden am Tag, Jahr für Jahr.

Daher ist unsere Arbeit besonders wichtig, Hunde zu vermitteln, Kastrationskampagnen durchzuführen, die Bevölkerung aufzuklären.
Nach dem Aufenthalt bei Alfonso haben wir uns spontan im Auto umgezogen und sind dann zum Essen in einem fantastischen Ambiente gefahren.

Am Sonntag ging es dann wieder ganz früh zu unseren Hunden ins Canile. Am liebsten möchte man mit jedem Hund ein Stündchen verbringen, doch leider geht die Zeit so schnell vorbei, aber wir haben jede Minute genutzt.
Am späten Nachmittag haben wir dann ein wenig Sightseeing gemacht, sind ans Meer nach Salerno gefahren und abends haben wir mit Angela & Michele die weltbeste italienische Pizza verputzt. Dann kam auch schon unser letzter Tag, Gassi gehen stand auf dem Programm und natürlich möchtest Du Dich von jedem Hund verabschieden. Der Abschied fiel auch wie immer schwer.
Aber eins ist sicher: wir kommen wieder!

Die Besuche dort, die Arbeit vor Ort, die Tiere zu sehen…..das alles wird Dich verändern – aber mit Sicherheit nicht zum Negativen.
Eure Petra & Ingrid