Aktuelles

05 Sep, 2016

Reisebericht August 2016 – wir gehen unseren Weg weiter

Am 26.8.16 machten wir uns auf den Weg zu dem von uns betreuten Projekt AIPA in Italien.
Wir freuten uns sehr auf diesen Besuch und hatten dieses Mal auch Ariane dabei, der erst vor kurzem in unser Team eingestiegen war und sich das alles vor Ort anschauen sollte.

♥ Tag 1 ♥

Nach der Landung in Neapel bei gefühlten 40 Grad fuhren wir sofort zum Canile AIPA, wo uns bereits alle vom Team erwarteten. Kaum bogen wir dort um die Ecke, sprangen einige der Hunde auch schon freudig und schwanzwedelnd auf uns zu : Leo, Zara, Jimmy und auch der Senior Kinder.

Und nach einer ausgiebigen Begrüßung tauchten wir ein in die Atmosphäre des Canile AIPA, das uns allen so sehr am Herzen liegt und wo derzeit ca. 170 Hunde beherbergt sind. Fast alle verbindet dasselbe Schicksal, irgendwann ausgesetzt worden zu sein. Nun lernten wir auch Antonia kennen, eine deutsche Studentin, die ihren Urlaub dafür „opferte“, im Canile Aipa bei der Versorgung der Hunde zu helfen. Was Antonia hier leistet, ist einfach nur fantastisch und laut Angela ist sie inzwischen zum festen Bestandteil der AIPA – Familie geworden.

Michelangelo führte uns dann zunächst in die Abteilung neben dem Canile, wo die kranken und alten Hunde untergebracht sind.
Dieser Bereich konnte dank Ihnen, liebe Spender, mit einem kompletten Sonnenschutz, neuem Kiessandgemisch und isolierten Hundehütten ausgestattet werden!

Zuerst gingen wir zu Arancino, bei dem man nun kürzlich Knochenkrebs festgestellte hatte.
Er wird mit Schmerzmitteln und einigen anderen Medikamenten versorgt, frißt und trinkt auch noch gut und wedelt mit dem Schwanz, wenn man ihn anspricht, aber es geht ihm nicht gut und er wird wohl bald erlöst werden müssen.


Dann trafen wir auf Alvy, einem sehr alten Hund, der zunehmende Schmerzen an den Hüftgelenken hat und außerdem eine hartnäckige Bindehautentzündung, dann auf weitere Hunden, alle mit verschiedenen Gebrechen, teils bedingt durch ihr hohes Alter, teils durch Krankheiten, die sie sich zugezogen hatten.
Es war rührend zu sehen, mit welcher Liebe und Fürsorge sich Michelangelo um jeden dieser Hunde kümmerte.

Danke Michelangelo!

Dann ging es zu dem kleinen Welpenauslauf direkt vor der Krankenstation, für den die Mädels des Canile zuständig sind.

Diese drei kleinen Welpen suchen dringend ein Zuhause.
Sie benötigen so schnell wie möglich ihre Bezugsperson!
Es handelt sich um  Wendy, Lulu und Sharon.

Wir hoffen, dass sie schnell ein schönes Zuhause bekommen und das Canile verlassen können.
Wer Interesse an einem dieser Welpen hat, kann sich unter folgender Mailadresse an uns wenden:
vermittlungen@tierschutzprojekt-italien.de

Dann ging es weiter zu den Hunden in den Zwingern.

Es ist immer wieder schmerzlich zu sehen, was für wunderbare Lebewesen hier ihr Leben fristen müssen, weil man sie irgendwann einfach ausgesetzt hatte und das teilweise schon vor vielen Jahren. Ihre Chance, eine Familie zu finden, ist gering, denn fast alle Adoptions-Interessenten, die das Canile besuchen, wollen Welpen oder zumindest sehr junge Hunde und schwarz dürfen sie schon gar nicht sein…Und so warten diese Hunde teilweise ihr ganzes Leben lang vergeblich.

Entsprechend drängen sie sich an die Gitterstäbe, lecken einem die Hand, jeder will vorne dran sein, jeder will gesehen werden. Wenn wir dann vor diesen Zwingern stehen und dieses Flehen in ihren Augen sehen, ist es unser einziger Trost, dass diese Hunde im Canile AIPA dennoch das große Glück haben, eben hier bei diesen wunderbaren Menschen gelandet zu sein, anstatt in einem der überall anzutreffenden privaten Hundelager.
Hier fehlt es an so vielen Dingen, aber nicht an Liebe, Zuwendung und kompetenter Betreuung. Trotzdem kann das Canile natürlich niemals eine Familie ersetzen.
Für uns es ist schön zu sehen, wie deutlich wir hier im Canile dank Ihrer aller Hilfe die Lebensbedingungen für die Hunde haben verbessern können.
DANKE IHNEN ALLEN!

Ariane, die das alles zum ersten Mal sah, war sehr beeindruckt von all diesen Hunden und vor allem auch von deren Schicksal.
Dann traf sie auf Marlene

Dann auf die 4 tollen Junghunde Ted, Tod, Tyron und Athos, auf Lella, Rosaria, Setterina, Muzzetta, Giacomino, Nerone, Paolo, Jolly und all die anderen…

Nach dem „Bad in den Hunden“ zeigte uns Angela die neuen Zwingerboxen, die wir dank Spenden anschaffen konnten. Sie berichtete, wie extrem wichtig diese Boxen in den letzten Monaten waren und dass sie dadurch letztlich Leben retten konnte. In einer dieser Boxen ist nun Laura zusammen mit Sky untergebracht, in einer anderen Box die Schäferhündin Jenny. Auch Laura braucht nun dringend ein Zuhause, um ihre Ängstlichkeit abbauen zu können. Je länger sich das hinzieht, desto schwieriger gestaltet es sich.

Die Zeit im Canile verging wie immer viel zu schnell, nicht zuletzt wegen der vielen Eindrücke in kürzester Zeit.
Erneut zeigte sich, wie liebevoll hier die Hunde versorgt werden, dass wirklich alles getan wird, um ihnen ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen.
Aber auch, dass hier weiterhin dringend geholfen werden muss, um diese große Zahl von Hunden, unter ihnen sehr viele alte Hunde, gut versorgen zu können.

Denn die Gemeinde, deren Aufgabe es wäre, sich hier zu kümmern,  ist nach wie vor quasi nicht existierend, obwohl sie per Gesetz helfen müsste.
Angela hat für 2016 noch keinen einzigen Cent gesehen und ist daher dringend weiterhin auf Hilfe angewiesen!
Ohne unsere Unterstützung, ohne unsere Patenschaften und ohne unsere Hilfe bei Tierarztkosten wüsste sie nicht, wie sie den vielen Aufgaben gerecht werden könnte.

Im folgenden Video geben Ariane, die das Canile das erste Mal besuchte und Antonia, die deutsche Volontärin, die Situation sehr treffend wieder:

Viele Baumaßnahmen ( Zementarbeiten am Boden, Gittererneuerung, Ausbesserungsarbeiten an den Containern etc.) stehen an und das Veterinäramt hat der Gemeinde gedroht, dieses kommunale Canile AIPA zu schließen und die Hunde dann in ein Lager zu verlegen, falls diese Arbeiten nicht zeitnah seitens der Gemeinde durchgeführt werden. So finden sich z.B. an vereinzelten Stellen einige Bodenunebenheiten, in denen sich das Regenwasser staut und dann stehen die Hunde mit den Pfoten im Wasser. Dies wird seitens des Veterinäramtes als „Tiermißhandlung“ angeprangert ( warum jedoch das unendliche Leid in den privaten Hundelagern als normal gesehen wird, bleibt eine offene Frage)., die entsprechenden Ausbesserungsarbeiten müsste aber die Gemeinde finanzieren….
Es wäre der Horror für diese Hunde, die Liebe gewohnt sind, auf Gassirunden gehen dürfen, sich sattessen dürfen, genug Wasser haben, vor Hitze und Kälte geschützt sind und bei Krankheiten behandelt werden.
Alles das gäbe es dann nicht mehr.
Die Verlegung der Hunde in eines dieser Canile wäre dann wohl keine „Tiermißhandlung“……

Wir alle hoffen, dass es niemals soweit kommt.
Ja, dass wir vorher unseren Traum vom Oasi Irpinia umsetzen können und damit die Hunde in Sicherheit sind.

♥ Tag 2 ♥

Am zweiten Tag war eine Fahrt in die Region „Alta Irpinia“ geplant, wo der Verein „AIPA Alta Irpinia„, der dem Hauptverein AIPA angeschlossen ist, für die ausgesetzten Hunde zuständig ist.
Diese Region umfasst 16 Gemeinden in den Bergen der Region Irpinia und liegt teilweise auf bis zu 1000 Meter Höhe. Hier in dieser Region ist die Zahl der ausgesetzten Welpen sehr hoch, da man die eigenen Hündinnen nicht kastriert, sondern deren Nachwuchs eben einfach auf der Straße entsorgt.

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Andrea Tartaglia kümmert sich mit seinen Tierschutzkolleginnen von Aipa Alta Irpinia in diesem sehr großen Gebiet um die kleinen Hunde; er versucht möglichst viele zu retten, indem er sie in verschiedenen „Notunterkünften“ in Sicherheit bringt, dort versorgt und sie dann an liebevolle Familien vermittelt. Daneben ist er bestrebt, Hundebesitzer dazu zu bewegen, ihre Hündinnen kastrieren zu lassen, um diesen ewigen Kreislauf zu durchbrechen, was sehr schwer durchzusetzen ist. Und er versucht, mit den dort überall anzutreffenden Kettenhund-Besitzern zu sprechen, um auch deren Leben wenigstens einigermaßen zu erleichtern.
Wir fuhren mit gemischten Gefühlen in diese einsame Gegend und waren sehr auf diese Notunterkünfte gespannt, die uns Andrea auf einer Tour zeigen wollte.

Notunterkunft „Hühnerstall“

Nach unserer Ankunft wurden wir von Andrea Tartaglia auch gleich zur ersten „Pflegestelle“ gebracht.
Dabei handelte es sich um einen derzeit leerstehenden Hühnerstall, der von dem Bauern gerade nicht genutzt wird.
Die Tierschützer haben einen Behelfszaun darum gezogen und dort einige von der Straße gerettete Hunde in Sicherheit gebracht.

Innen gibt es zwei abgetrennte Räume und die Hunde können auch hinten hinaus in den umzäunten Außenbereich.
Daneben haben sich Andrea und seine Helferinen ein provisorisches Depot angelegt.
Strom gibt es hier ebenso wenig wie Wasser, das die Tierschützer täglich hinfahren müssen. Alles ist sehr einfach, doch die Hunde wirkten alle sehr zutraulich und zeigten keine Angst. Zwei von ihnen ahnten noch nicht, dass bereits von ihren Familien in Deutschland erwartet werden : Pepe und Mischa.

Wir waren ziemlich geschockt, unter welch ärmlichen Bedingungen Andrea und seine Helferinnen hier versuchen, den Hunden zu helfen.
Und wir waren tief beeindruckt, mit welcher Liebe sie das tun.

Nicht nur das, war auch alles trotz der widrigen Umstände sauber, überall fanden wir volle Näpfe, sauberes Wasser und aufgeräumte Zwinger, um die Hygiene aufrecht zu erhalten.
Dieser Hühnerstall steht den Tierschützern nur noch bis zum Winter zur Verfügung, dann wird er wieder von dem Bauern genutzt.

Wohin dann mit den Hunden ?

Notunterkunft „Pferderennbahn“

Dann ging es weiter.
Die Notunterkünfte, erklärte uns Andrea, sind über das gesamte Gebiet verstreut.
Die Tierschützer haben leider kein zentrales Refugium mit einem Gebäude, wo sie ALLE ihre Hunde versorgen können, sondern müssen jeden Tag viele Kilometer von Unterkunft zu Unterkunft fahren, was im Winter in dieser schneereichen Region, wo die Temperaturen auf weit unter 0 Grad fallen, sehr beschwerlich ist.

Dann kam wir nach ungefähr 20 Kilometern zu einer verlassenen Pferderennbahn, die wohl einmal als solche angedacht war, dann aber nicht mehr fertiggestellt wurde.
Innerhalb dieses Gebäudes nutzen die Tierschützer einige Räume, in denen sie Hunde in Sicherheit bringen und sie dort versorgen.
Zwei von den Räumen hatten auch eine Tür für den Winter.

Dann führten sie uns zu den dort untergebrachten drei Welpen Xena, Iron und Rambo:

Auch hier war alles sehr sauber und gepflegt, jedoch auch hier ohne Strom und Wasser.
Und auch diese Unterkunft war letztlich frei zugänglich, so dass die Hunde weder vor Tierquälern, noch vor wilden Tieren geschützt sind.
Aber was bleibt Andrea anderes übrig?

Notunterkünft „Baracke am Straßenrand“

Dann fuhren wir zur dritten „Pflegestelle“ und die war wirklich schlimm.

Direkt an einer Straße entlang befindet sich diese eingezäunte Blechkonstruktion, die ebenfalls frei zugänglich ist.

Andrea meinte, dass er diese nur nutzt, wenn es gar nicht anders geht.
Auch hier kein Strom, kein Wasser und auch hier Gefahren für die Hunde.
Die Hunde, die wir hier vorfanden, trafen uns mitten ins Herz!

Was für liebe Wollknäuel!
Vor allem die liebe Chikka hatte sich in Ariane verguckt und wollte gar nicht mehr von ihrem Schoß herunter, aber Dakota und Matthew wollten auch immer wieder Streicheleinheiten ergattern.

Die Welpen genossen diese Spielstunde in vollen Zügen.
Wir hoffen, dass sie alle drei eine Familie finden und dort das Leben führen können, das ein Welpe führen sollte, vor allem, dass sie schnell diesen doch nicht ganz sicheren Ort verlassen können.

Nach dem Besuch dieser exemplarischen Notunterkünfte ( mehr konnten wir wegen zu knapper Zeit nicht mehr besuchen ) fuhren wir zu einem der Straßenhundrudel, das von den Tierschützern dort versorgt wird. Andrea berichtete uns, dass er dafür sorgt, möglichst viele dieser Hunde zu kastrieren und hat immer ein Auge auf sie, kümmert sich, wenn ein Hund krank oder verletzt ist.
Dort trafen wir auch auf Ronda, die Mutter von Matthew und Dakota, die nun im Rahmen unseres Kastrationsprojektes kastriert werden wird, um weiteren Nachwuchs zu verhindern.

Man lässt sie seitens der Bevölkerung Gott sei Dank dort gewähren.
Und sie haben es sicherlich besser, als wenn sie in einem der vielen furchtbaren privaten Canili auf Lebenszeit vor sich hin vegetieren müssten.
Trotzdem ist das alles unendlich traurig.

Im Anschluß daran fuhren wir mit Andrea, der dort nebenberuflich auch als Fremdenführer arbeitet, in das Städtchen Monteverde, das auf fast 800 Meter liegt.
Dort zeigte sich all die Schönheit dieser wunderbaren Landschaft und der typisch kleinen italienischen Orte, aber es offenbarte sich auch, wie hier oft mit den Hunden in Privatbesitz umgegangen wird, was dort einfach als normal angesehen wird.
Wir trafen auf Hunde, deren Lebensraum ein kleiner Balkon war, auf viele Kettenhunde an einer viel zu kurzen Kette, auf Straßenhunde, die sehr krank waren und dringend der Hilfe benötigten.
Einen dieser Hunde wollten wir einfangen, um ihn umgehend zum Tierarzt zu bringen, doch unser Versuch scheiterte, aber Andrea bleibt dran und wird einen neuen Versuch unternehmen.

Mit den Anwohnern gerieten wir in so manche Diskussion, doch man muss hier auch sehr diplomatisch vorgehen; denn wenn die Besitzer sich der massiven Kritik ausgesetzt sehen, dann wird der Hund eben „entsorgt“. Andrea betreibt hier seit Jahren einen langsamen, behutsamen und mit viel Aufklärung verbundenen Tierschutz und konnte schon viel bewirken. Wir denken, dass dies der einzig gangbare Weg ist und Konfrontation eher kontraproduktiv ist, auch wenn es sehr schwer fällt, seine Emotionen zu kontrollieren.

Unsere Schlußfolgerungen nach dem Besuch des Canile AIPA und der Region AIPA Alta Irpinia

a) Das Canile AIPA
Die Situation im kommunalen Canile von Angela Luongo konnte durch unsere Hilfsmaßnahmen verbessert werden und unsere Spenden kamen genau da an, wofür sie gedacht sind : bei den Hunden. Angela bedarf weiterhin der kontinuerlichen Unterstützung, da die Gemeinde untätig ist, ihrer Verpfluchtung nicht nachkommt, ja das Canile quasi aushungert, obwohl hier fast 200 Hunde beherbergt werden. Viele Hunde sind alt, brauchen Medikamente, auch Hundehütten werden noch benötigt. Wir danken allen unseren Paten, Spendern, Mitgliedern und Unterstützern, die dabei helfen, die Hunde in diesem Tierheim gut versorgen zu können. Es ist unglaublich, was hier geleistet wird.

b) Die Region AIPA ALTA IRPINIA
Es zeigte sich uns in aller Deutlichkeit, dass das Team AIPA Alta Irpinia dringend Hilfe braucht.
Die Situation ist so , wie es sich derzeit darstellt, nicht auf Dauer zu bewerkstelligen.
Täglich werden hier viele Kilometer gefahren, um die Hunde in den über das große Gebiet verstreuten Notunterkünften zu versorgen.
Und sie sind dort nicht sicher!

Was hier dringend gebraucht wird, ist ein kleines zentrales Refugium für alle geretteten Hunde.
Eine Struktur, in der sie gut und sicher untergebracht und versorgt werden können.
Eine Struktur, die zentral inmitten dieser Region gelegen ist und von allen Teammitgliedern gut zu erreichen ist.
Eine Struktur, die unser geplantes großes Projekt Oasi Irpinia ergänzt und mit ihm Hand in Hand geht ( über den aktuellen Stand betreffend das Oasi Irpinia werden wir in ein paar Tagen berichten).
Damit hätten wir Hilfe für ein großes Einzugsgebiet zur Verfügung.

Wir werden versuchen, hier eine Lösung zu finden und darüber berichten, sobald uns etwas Konkretes vorliegt!

♥ Tag 3 ♥

Der Tag der Abreise.
Zwei Hunde durften heute zu ihren Familien in Deutschland reisen : Pepe aus dem Hühnerstall und Rex aus dem Canile Aipa.
Schon früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Canile Aipa und halfen beim „Einpacken“ der Hunde, dann ging es in Begleitung von Angela und Sabrina zum Flughafen nach Neapel und von dort aus nach Frankfurt, wo beide Hunde wohlbehalten an ihre neuen Familien übergeben werden konnten.
Die Freude war groß und nachdem wir diese Familien kennengelernt hatten, wussten wir, dass nun für Pepe und Rex alles gut wird.

Wir haben auf unserer Reise wieder ein Stück der harten italienischen Realität kennengelernt, aber auch Menschen, die alles dafür tun, den Hunden in ihrer Heimat zu helfen.
Menschen, die die Ärmel hochkrämpeln und etwas tun, still, leise und bescheiden.
Danke an alle, die uns dabei unterstützen, diesen Menschen dabei unter die Arme greifen zu können.

Ariane, Stefanie und Roland