Aktuelles

11 Okt, 2015

Jenny wird zum Medienstar !

Das Schicksal von Jenny, von der wir bereits hier berichtet hatten, erreichte nun auch die Medien in der Region Irpinia.
In dem Artikel vom 11.Oktober in den „Irpinia News“ wird die Arbeit unseres Partnervereins „Associazione Italiana Protezione Animali (=AIPA)“ und das von ihnen geführte Canile Valleverde Aipa vorgestellt und zur Hilfe aufgerufen. Diese wirklich sehr positive Würdigung hat AIPA mehr als verdient, denn was hier geleistet wird, ist leider eine absolute Ausnahme in der Landschaft der Canile-Strukturen Süditaliens. Wir freuen uns sehr über diese Berichterstattung und danken auch den Journalisten für deren Interesse am Wohlergehen der Hunde im Canile!
Solche Publikationen sind enorm wichtig, um langfristig etwas zu verbessern, um den Menschen vor Ort zu zeigen, dass es auch anders geht als in den bekannten Hundelagern, dass auch in den Canili Hunde nicht zwangsweise leiden dürfen, dass auch hier liebevolle Betreuung und Verantwortungsbewusstsein an erster Stelle stehen müssen.

Hier der Artikel in freier zusammenfassender Übersetzung :

“ Sie hatte nicht einmal die Zeit, sich an die Situation einer ausgesetzten Hündin zu gewöhnen, denn die wunderschöne Jenny wurde Mamma! Welch ein wunderschönes Erlebnis ! Die Geburt eines Welpen hat etwas Magisches….in diesen Momenten denkst Du, dass das Leben dich wirklich überrascht und Dir unbeschreibliche Gefühle schenkt. Du denkst zuerst nicht daran, dass du 8 Familien finden musst, die sie aufnehmen. Aber dann, wenn es vorbei ist, kommen schon auch diese Gedanken hoch : Und jetzt?

Aber das macht nichts, denn während unsere Jenny nun ihrer Aufgabe als liebevolle Mamma in aller Ruhe und Geborgenheit nachgehen kann, werden wir freiwilligen Helfer wie immer unsere Kräfte vereinen, um ihnen und allen anderen ein besseres Leben zu ermöglichen. Willkommen ihr kleinen Welpen!“

Mit diesen Worten beschrieb Cinzia Maruiello auf der Facebookseite des Canile AIPA die Geburt der Welpen von Jenny, die dort kurz nach ihrer Aussetzung in Sicherheit gebracht worden war.
Aber nicht nur Jenny wird dort beschrieben : Ulisse und Eva, zwei gerettete Welpen, die inzwischen im Hunderegister der Gemeinde erfasst, geimpft und gechippt wurden und ein Zuhause suchen. Zampa, die im Canile adoptiert wurde. Nerone, das „Maskottchen“ des Canile, der durch eine Malformation der Wirbelsäule nicht laufen kann und von den Helfern liebevoll betreut wird und dem sie sogar einen Rollwagen besorgt haben.

Gerade in dieser Jahreszeit treffen die lokalen Tierschutzvereine auf besonders viele Hunde und Katzen in Not, da jetzt die Zahl der ausgesetzten Tiere und der aufgefundenen Welpen am größten ist. Und so füllen sich zwangsweise die Gehege der Tierheime mit diesen armen und hilfsbedürftigen Tieren.

Trotzdem haben diese Hunde schon Glück, denn sie wurden nicht überfahren oder vergiftet und sie werden nun von Menschen betreut, die sie lieben und ihnen helfen. Aber wenn wir alle dabei mithelfen, könnten wir dafür sorgen, dass es den Hunden noch besser geht :
Wir sollten uns vorher gut überlegen, ob wir einen Hund in unserer Familie aufnehmen möchten. Wenn wir das dann wirklich tun wollen, wäre es wichtig, dass wir einen Hund aus dem Tierheim oder von den Tierschutzorganisationen unserer Region adoptieren. Und wir können helfen, indem wir spenden, Geld – oder Sachspenden, wie z.B. Futter, Reinigungsmittel, Decken. So bittet AIPA derzeit dringend darum, ihnen dabei zu helfen, neue Hundehütten anschaffen zu können, um die Hunde vor dem langen und kalten Winter unserer Region zu schützen. Wir können unsere alten Decken ins Canile bringen und den alten Hunden, die genauso wie wir Menschen unter der Kälte leiden, etwas Wärme verschaffen.
Dies wäre eine Gelegenheit, die Canile – Welt zu entdecken und diese wunderbaren Menschen kennenzulernen, die sich 365 Tage im Jahr mit Besen und Gummistiefeln bewaffnet um alles kümmern, die Gehege säubern, die Hunde füttern und tränken und ihnen immer wieder so viel Streicheleinheiten geben, wie es nur geht, was die Hunde fast mehr als alles andere brauchen.

Vor allem jetzt angesichts des bevorstehenden Winters : lasst uns Jenny und ihren Welpen helfen, aber auch den vielen anderen Hunden, die hier und in anderen Canili warten, um ihnen ein bisschen Wärme und Liebe zu schenken.

Eine streichelnde Hand, ein kleiner Spaziergang mit ihnen oder vielleicht öffnet ihr Euer Herz und sogar die Tür zu Eurem Haus. Deren Dankbarkeit und deren Liebe ist unendlich groß. Ein pures Licht.

11.Oktober 2015
Antoniella Russoniello

Hier der Link zum Orginalbericht.

Tierschutzprojekt Italien e.V.